Huteschafe

Huteschafeprojekt

Projekt Magerbiotop-Verbundsystem durch Wanderschäferei
“Huteschafeprojekt“
Projektträger LPV Wendland-Elbetal e.V. H. Kelm
05882-293
Projektleiter Claudia Huck
Laufzeit 06.08.2003 – 30.11.2005
Berichtstatus Sachbericht 2004 liegt vor

Geförderte Maßnahmen und deren Umsetzung

Im Zuwendungsbescheid genannte Maßnahmen:

Erarbeitung und Nutzung einer Trift zur Vernetzung von Magerbiotopen, wissenschaftliche Begleitung und Außendarstellung sowie Präsentation der Erzeugnisse und Werte zur Verknüpfung von Interessen des Naturschutzes und der Landschaftspflege, der artgerechten Tierhaltung, des Handwerks, der Gastronomie und des Fremdenverkehrs, dabei:

Abschluss je eines Werkvertrages

  • für die Projektkoordinierung und die wissenschaftliche Begleitung
  • für die notwendigen Kartierungen und botanischen Untersuchungen
  • für die Ausarbeitung der Triften, der Dokumentation, der Öffentlichkeitsarbeit und der Verbraucherinformation


Ergebnisse aus dem Sachbericht 2004

  • Gründung der Naturschutz – Schäferei Wendland und Installierung einer Pflegeherde im Drawehn.
  • Ca. 60 ha für den Biotopverbund gewonnen und vernetzt
  • Internetseite eingerichtet
  • Zur Unterstützung des Projektes können Patenschaften für Pflegeschafe übernommen werden.
  • Öffentlichkeit: mehr als 300 Personen haben sich auf Veranstaltungen über das Projekt informiert, positive Resonanz der Medien und großes Öffentlichkeitsinteresse
  • Kontakte zu Interessengruppen und Entscheidungsträgern wurden aufgebaut

Die Beweidung durch die Huteschafe hat auf den meisten untersuchten Flächen den gewünschten Pflegeeffekt gebracht, Durch die Trift und die Huteflächen konnten Standorte vieler gefährdeter Pflanzenarten gepflegt werden . Verbuschte Flächen, überalterte Heideflächen und dichte Rainfarnbestände können allein durch die Schafbeweidung nicht in kurzer Zeit in die gewünschten Biotope umgewandelt werden. Hierzu sind weitere Pflegemaßnahmen nötig.

Die Wirtschaftlichkeitsberechnung zeigt, dass weitere Einkommensmöglichkeiten für die Schäferei erschlossen werden müssen, um zu einem aufwandsgerechten Erlös für Landschaftspflegeleistungen zu kommen.



Erreichung des Projektzweckes

Ergebnisse