Rapsöl und Rapskuchen

Rapsöl und Rapskuchen

Projekt Rapsöl und Rapskuchen
Projektträger Elbmarsch Ölmühle GmbH, Karsten Reinstorf, Martin-Peter Lähn
Projektleiter I. Edebohls Landberatung Lübg
Laufzeit 22.11.2002 – 31.01.2004
Berichtstatus Abschlussbericht liegt vor

Geförderte Maßnahmen und deren Umsetzung

Im Zuwendungsbescheid genannte Maßnahmen:

Entwicklungsberatung für den Einsatz von Rapsöl als Treibstofföl und Rapskuchen als Futtermittel

Zielformulierung im Antrag
1. Steigerung der Wertschöpfung in der Region durch landwirtschaftlichen Anbau von Rapssaat in der Region und die Verwertung der Rapsmühlenprodukte (Rapsöl und Rapskuchen) in der Region
2. Erhöhung der energetischen Selbstversorgung der Region
3. Verbesserung der CO2-Bilanz in der Region.
4. Verbesserung der Herkunftssicherung der Futtermittel
5. Information der tierhaltenden Landwirte über Vorteile der Fütterung mit regionalem, verlässlich bezüglich seiner Herkunft qualifiziertem Futtermittel.
6. Ausnutzung und Bekanntmachung der vorhandenen Möglichkeit, bio-zertifizierten Rapskuchen in Ökobetrieben als Futtermittel einzusetzen.
7. Information von Landwirten über den Betrieb ihrer Maschinen mit Rapsöl, desgleichen für Spediteure, Fährenbetreiber, ÖPNV, Bauunternehmen etc.
8. Imagegewinn der Landwirtschaft in der Region durch Umweltbeitrag
9. Verbraucherinformation für private KFZ-Besitzer
10. Unterstützung der vorhandenen Bestrebungen, Rapsöl auch als Zündöl für Biogas-Motoren einzusetzen

Ergebnisse

Zu 1.)
• keine Aussage zu der beabsichtigte Kooperation zwischen Ölmühlen und Landwirten mit Entwicklung eines entsprechenden Vertragsanbausystems
• positive Effekte vor allem für die Elbmarsch Ölmühle in Echem (Steigerung der Ölsaatenverpressung um 50%, Erhöhung des Bekanntheitsgrad des Unternehmens) 
• Erschließung neuer Absatzgebiete im Lebensmittelbereich durch Speiseölzulassung
• Interesse der Landwirtschaft am Ölsaatenanbau konnte erhöht
• Keine Aussagen zur Steigerung der Wertschöpfung in der Region

Zu 2.) keine Aussagen über die Erhöhung der energetischen Selbstversorgung der Region
Zu 3.) keine Aussagen über die Verbesserung der CO2-Bilanz
Zu 4.) Lt. Bericht  sind dazu keine Maßnahmen getroffen worden, die Ölmühle Echem beabsichtigt jedoch, sich an dem geplanten Futtermittelnetzwerk in der Region zu beteiligen.
Zu 5.) geplante Analysen zur Qualitätssicherung und damit die Bemühungen, bio-zertifizierten Rapskuchen für den Einsatz in Ökobetrieben als Futtermittel bekannt zu machen, konnten nicht wie geplant umgesetzt werden (zu 6.) In Absprache mit dem Abwicklungspartner und dem Vorstand wurden die Fördermittel für zusätzliche Beratungsdienstleistungen verwendet.
Zu 6.) siehe zu 5.)
Zu 7.) umfangreiche Beratungsleistungen zum Pflanzenöl als Treibstoff, ca. 250 Telefongespräche, ca. 10 persönliche Beratungen; Beratung auf den Gebieten Motorenumrüstung, Funktionssicherheit verschiedener Systeme, Bezugsquellen, Tankstellen, Ölpreise, Rentabilität..
Zu 8.) keine Aussagen im Bericht
Zu 9.) 5 Veranstaltungen bzw. Seminare zur Verbraucherinformation mit Unterstützung durch externe Berater durchgeführt; relevanten Zielgruppen wie z.B. Landwirte und Busunternehmer konnten angesprochen werden
Zu 10.) keine Angaben im Bericht



Erreichung des Projektzweckes

Ergebnisse